25-01-2016
GRC Beton


Mit Zusatzmitteln oder ohne – für welchen Beton soll man sich entscheiden?

Beton gehört seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Baustoffen – wie aber Journal of Environmental Engineering berichtet ist seine Herstellung mit sehr hohen Kosten für die Umwelt verbunden. Während der einzelnen Etappen der Betonherstellung gelangen große Mengen von Kohlendioxid und Staubschadstoffen in die Atmosphäre.
Soll das aber bedeuten, dass, wenn man umweltfreundlich bauen möchte man auf den zu den preiswerten und beliebten gehörenden Baustoff verzichten soll? Nicht unbedingt. Die neusten Erkenntnisse weisen darauf hin, dass es Methoden gibt, mit den die Aufnahme des bei der Zementherstellung entstehenden Kohlendioxids durch Beton erhöht werden kann. Der Einsatz der richtigen Bauverfahren erlaubt schon heute die Absorption um ca. 5% zu erhöhen.
Außerdem ermöglichen die Verfahren, die heute bei der Herstellung von Zement und Beton eingesetzt werden, eine deutliche Reduktion der Schadstoffe, die in die Atmosphäre gelangen. Produktionsbetriebe fügen zu den Zementmischungen Flugasche hinzu, die den eine schnellere Verarbeitung von Mörtel und Betonmischungen möglicht macht. Bei sekundären Nutzung dieser Asche kann ihre schädliche Haldenlagerung vermeiden werden, wodurch die Umwelt zusätzlich geschützt wird.