22-03-2016
GRC Beton


Was sind Stützwände?

Stützwände, die auch als Stützmauer bezeichnet werden, sind selbständige Bauwerke, die die Form einer Wand oder einer Längssäule entlang einer Wand haben, die eine gerade, sprungartige oder schräge Außenseite hat. Sie werden aus Beton oder Stahlbeton, und auch aus Betonblöcken, Ziegelsteinen, Steinen, Hohlblocksteinen oder Gabionen gemacht. Es handelt sich um Konstruktionselemente, von den die Last des geschützten Objektes auf den Erdreich übertragen wird.
Einfachste Stützmauer haben die Form einer Wand, die direkt und tief genug ins Erdreich eingeschlagen wird. Es ist aber keine besonders wirksame Lösung, denn die Last, z.B. der Erde bei einer Aufschüttung kann viel zu groß für diese Konstruktion sein. Eine viel bessere Lösung ist der Einsatz einer Stützwand, die eine schräge Außenwand oder einen vertikalen Fuß hat, der in der Erde befestigt wird. Bei dieser Bauweise lassen sich die Lasten viel wirksamer übertragen
Stützmauer werden vor allem im Straßenbau eingesetzt, wo sie wichtige Bestandteile von Böschungen, Rampen, Überführungen oder Unterführungen sind. Außerdem werden sie zur Stabilisierung der Böschungsstufen und des Bodens z.B. bei Brückenbau eingesetzt.
Man soll jedoch nicht andere Anwendungsmöglichkeiten für diese Art von Konstruktion vergessen. Sie wird auch als Schutz für Hochwasserdämme, sowie zur Regulierung von Flussbetten, und auch als Verstärkung von Militärbefestigungsanlagen oder Kirchenmauer eingesetzt. Stützwände sind auch an den Einfahrten in die Tiefgaragen oder in Lagern, sowie in Lagerräumen, wo lose Ware aufbewahrt wird, zu finden. Außerdem werden Stützmauer immer häufiger für kleine Architekturbauten eingesetzt z.B. in Gärten, wo sie künstlich hergestellte Geländeerhebungen sichern sollen.